CBAM für Stahl-Importeure: Was Sie wissen müssen
von Dr. Müller
CBAM für Stahl-Importeure
Die Stahlindustrie steht im Zentrum der CBAM-Regulierung. Dieser Artikel erklärt die spezifischen Anforderungen für Stahl-Importeure.
Warum ist Stahl so stark betroffen?
Die Stahlproduktion ist einer der größten CO2-Emittenten weltweit. Mit einem Emissionsfaktor von etwa 1,8-2,0 Tonnen CO2 pro Tonne Stahl ist die Branche besonders klimaschädlich.
Anforderungen an Stahl-Importeure
Emissionsberechnung nach Produktionsrouten
Die EU unterscheidet zwischen verschiedenen Produktionsrouten:
| Route | Beschreibung | Typischer Emissionsfaktor | |-------|--------------|-------------------------| | Hochofen | Traditionelle Route | 1,8-2,0 t CO2/t Stahl | | EAF Recycling | Elektrolichtbogenofen | 0,3-0,5 t CO2/t Stahl | | DRI | Direktreduktion | 1,0-1,5 t CO2/t Stahl |
Nachweise von Lieferanten
Sie müssen von Ihren Lieferanten folgende Informationen anfordern:
- Verifizierte Emissionsdaten der Produktionsanlage
- Angabe der Produktionsroute
- Stromverbrauch und dessen Emissionsfaktor
- Eisen-Schrott-Anteil bei EAF-Produktion
Praktische Herausforderungen
Viele Importeure stehen vor folgenden Herausforderungen:
- Datenverfügbarkeit: Lieferanten in Drittlandern kennen oft ihre Emissionen nicht
- Vertraulichkeit: Produktionsemissionen können Geschäftsgeheimnisse sein
- **Komplexität:**Globale Lieferketten machen die Datensammlung schwierig
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