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Branchenfokus: Aluminium & Halbzeuge

CBAM für Aluminium-Importeure

Aluminium ist die kostenintensivste CBAM-Warengruppe: Elektrolyse-Emissionen und indirekte Stromemissionen summieren sich auf bis zu 16 t CO₂ pro Tonne — und damit auf CBAM-Kosten von mehreren Hundert Euro je Tonne Importware.

CBAM Software berechnet Ihre Aluminium-Emissionen korrekt, beschafft Lieferantendaten automatisch und erstellt den EU-konformen Bericht — in wenigen Minuten.

Welche Aluminiumprodukte sind betroffen?

CBAM gilt für alle Aluminiumerzeugnisse aus Drittländern — von Rohblöcken bis zu verarbeiteten Halbzeugen. Die relevanten KN-Codes umfassen Kapitel 7601 bis 7616.

Rohblöcke & Masseln

Unbearbeitetes Primär- und Sekundäraluminium, T-Barren

Barren & Walzbarren

Halbzeuge für die Weiterverarbeitung in Walzwerken

Profile & Strangpresserzeugnisse

Warm- und kaltgezogene Profile aller Querschnittsformen

Bleche & Bänder

Flachgewalzte Aluminiumerzeugnisse in verschiedenen Legierungen

Folien

Aluminiumfolie, auch kaschiert und bedruckt, ab 0,2 mm Dicke

Draht

Gezogener Draht, auch umhüllt oder isoliert

Pulver & Flitter

Aluminiumpartikel für Industrie- und Lackanwendungen

Rohre & Hohlprofile

Nahtlos gezogene und geschweißte Rohre aus Aluminium

Hinweis: CBAM Software erkennt alle relevanten Aluminium-KN-Codes automatisch beim Import Ihrer Zollanmeldungsdaten. Keine manuelle Klassifikation erforderlich.

Emissionsberechnung bei Aluminium

Die Elektrolyse (Hall-Heroult-Prozess) verbraucht gigantische Strommengen — durchschnittlich 13–15 MWh pro Tonne Aluminium. CBAM erfasst beide Emissionsquellen vollständig.

Direkte Emissionen

CO₂ aus dem Anodenverbrauch im Elektrolyseprozess sowie perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) bei Anodeneffekten. Diese Emissionen entstehen direkt in der Hütte und sind oft schon gut dokumentiert. Dazu zählen Emissionen aus dem Anodenbackofen und der Guss-Abteilung.

Typisch: 1,5–4,0 t CO₂e pro Tonne Aluminium

Indirekte Emissionen (Strom)

CO₂ aus der Stromerzeugung für die Elektrolyse. Diese indirekten Emissionen dominieren die CBAM-Bilanz und hängen stark vom Strommix des Herstellerlandes ab. Ein kohlebasierter Strommix (z.B. China) ergibt drastisch höhere Werte als Wasserkraft (z.B. Norwegen).

Typisch: 6–13 t CO₂e pro Tonne Aluminium

Gesamtemissionen Primäraluminium

8–16 t CO₂

pro Tonne Aluminium — bis zu 8× höher als Stahl

~0,5 t

Recycling-Aluminium

~12 t

Typischer Durchschnitt

~840 €/t

CBAM-Kosten bei 70 €/t CO₂

Warum individuelle Lieferantendaten so entscheidend sind

Die EU-Standardwerte für Aluminium orientieren sich an besonders emissionsintensiven Produktionsmethoden. Hersteller in Norwegen, Kanada oder Island produzieren dank Wasserkraft oft mit nur 3–5 t CO₂/t — weit unter dem EU-Standardwert. CBAM Software hilft Ihnen, diese Daten von Ihren Lieferanten anzufordern und rechtssicher in Ihren Berichten zu verwenden. Jede Tonne mit individuellen Daten spart direkt CBAM-Kosten.

CBAM Software für Aluminium-Importeure

Speziell auf die Komplexität von Aluminium-Emissionen ausgelegt

KN-Code-Erkennung

Automatische Identifikation aller Aluminium-KN-Codes beim Datenimport aus Ihrer Zollanmeldung.

Strom-Emissionsfaktoren

Länderspezifische Stromemissionsfaktoren für 60+ Länder — für präzise indirekte Emissionsberechnungen.

Lieferanten-Anfragen

Automatische CBAM-konforme Datenanfragen an Ihre Aluminiumproduzenten in 15+ Sprachen.

EU-Portal-Export

XML-Export direkt für das EU-CBAM-Transitional-Registry — korrekt und fristgerecht.

FAQ

Fragen zu CBAM und Aluminium

CBAM betrifft unbearbeitetes Aluminium (KN-Code 7601), Aluminiumlegierungen, Halbzeuge wie Profile, Bleche, Bänder, Folien, Rohre, Draht sowie Strangpressprodukte. Auch Pulver und Flitter aus Aluminium fallen unter die Regelung, sofern sie aus Drittländern importiert werden.
Die Aluminiumherstellung über Elektrolyse verbraucht extrem viel Strom. Diese indirekten Emissionen aus der Stromerzeugung werden bei CBAM vollständig berücksichtigt. Mit 8–16 t CO₂ pro Tonne Aluminium liegen die Emissionen weit über denen von Stahl (ca. 2 t CO₂/t) oder Zement (ca. 0,7 t CO₂/t).
Ja, deutlich. Sekundäraluminium aus Schrott benötigt nur etwa 5 % des Energieeinsatzes gegenüber Primäraluminium. Die CO₂-Emissionen liegen bei ca. 0,5–1,5 t CO₂/t Aluminium. Wenn Sie individuelle Herstellerdaten beschaffen, können Sie diesen Vorteil direkt in Ihrer CBAM-Berechnung geltend machen.
Indirekte Emissionen entstehen durch den Stromverbrauch im Produktionsprozess. Bei Aluminium: Stromverbrauch (kWh/t Al) × Emissionsfaktor des Strommixes (t CO₂/MWh) = indirekte Emissionen. CBAM-Standardwerte nutzen EU-Durchschnittswerte, die oft ungünstiger sind als der tatsächliche Strommix des Herstellers.
Sie müssen Ihren Lieferanten um einen CBAM-konformen Emissionsnachweis bitten. CBAM Software erstellt automatisch CBAM-konforme Datenanfragen an Ihre Lieferanten weltweit und hilft bei der Auswertung der gelieferten Daten. Ohne individuelle Daten gelten die EU-Standardwerte — meist deutlich teurer.

Noch Fragen? Wir helfen gerne.

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