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CBAM-Grundlagen

Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) ist das CO₂-Grenzausgleichssystem der Europäischen Union. Er soll ab 2026 sicherstellen, dass importierte Güter denselben CO₂-Preis haben wie in der EU produzierte Güter.

Zuletzt aktualisiert: Februar 2026Lesezeit: ca. 8 Minuten

Was ist CBAM?

Der Carbon Border Adjustment Mechanism (deutsch: CO₂-Grenzausgleichssystem) ist ein Mechanismus der Europäischen Union, der seit Oktober 2023 schrittweise eingeführt wird. Ziel ist es, den sogenannten Carbon Leakage (CO₂-Verlagerung) zu verhindern.

Carbon Leakage bedeutet, dass Unternehmen ihre Produktion in Länder mit weniger strengen Umweltauflagen verlagern, um Kosten zu sparen. Mit CBAM soll dieser Anreiz beseitigt werden, indem importierte Produkte mit einem CO₂-Preis belastet werden.

Ab wann gilt CBAM?

  • Oktober 2023: Meldephase gestartet – Unternehmen müssen Importdaten melden (noch ohne Zahlungspflicht)
  • 2026: Übergangsphase endet, erste Zahlungen werden fällig
  • Ab 2034: Vollständige Anwendung mit ETS-Preisanpassung

Welche Branchen sind betroffen?

Aktuell sind folgende Sektoren vom CBAM betroffen:

  • Zement
  • Eisen und Stahl
  • Aluminium
  • Düngemittel
  • Wasserstoff
  • Elektrizität

Wie CBAM Software hilft

Mit CBAM Software können Sie die grauen Emissionen Ihrer Importe einfach berechnen und die erforderlichen CBAM-Berichte erstellen:

  • Automatische Berechnung der Embedded Emissions
  • EU-Standardwerte-Datenbank für fehlende Lieferantendaten
  • XML-Export für das EU-Portal

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